“Makalali, Private Game Reserve” von Jutta Birmele
(english version)


Makalali ist ein privates Game Reserve, ca 4 1/2 Stunden von Johannesburg entfernt.

Es ist 30'000 Acre gross und liegt am Makhutsi River.

1997 wurde Makalali ausgezeichnet für seine innovative Architektur und Design sowie für seine exzellente Küche (one of Africa’s top ten eating establishments).

Als wir das Portal mit unserem Kleinbus passierten fuhren wir noch einige Kilometer über den Buschweg zum Airstrip des Reservat wo uns Chris, der Ranger bereits erwartete.

Nach der Begrüssung mit einem kühlen Drink im Schatten einer Hütte, hiess es umpacken und umsteigen in den offenen Landrover und weiter ging es, teils durch rech unwegsames Gelände bis zur Lodge.

Der ungewöhnliche aber zutiefst afrikanische Baustil und die herzliche Begrüssung bewirkten, dass wir uns wie im Märchen vorkamen.

Nach einer weiteren Erfischung in der offenen Halle direkt am Fluss ging es auch schon bald los zur ersten Wildbeobachtung.

Mit Chris und Sam dem Fährtensucher. Schon nach kurzer Zeit begegneten wir den ersten Löwen, einem Liebespaar das gerade dabei war eine Familie zu gründen.

Nachdem wir eine angemessene Zeit dem Werben des Löwenmannes zugeschaut hatten fuhren wir weiter.

Es dauerte nicht lange und Sam wurde unruhig. Er deutete in eine Richtung und gebot Chris dorthin zufahren.

Als der Wagen stoppte erkannten wir weit entfernt zwei Geparden. Sam begab sich von seinem Hochsitz auf der Motorhaube ins Wageninnere.

Die Geparden kamen näher und näher, laut Chris zwei Brüder.

Auf einer nahen Lichtung liessen sie sich nieder und beobachteten ihre Beute.

Lange Zeit sassen sie so da, bis sie plötzlich die Jagt eröffneten. Mit einer ungeheueren Geschwindigkeit nahmen sie die Verfolgung auf und wir im Jeep hinterher. Chris schreckte vor keinem Hindernis zurück um ja den Höhepunkt nicht zu verpassen – das Erlegen des Wildes – doch dann „tssss“.

Ein Pneu hatte ein Leck. Reifen wechseln war angesagt.

Es war in der Abenddämmerung, die Zeit in der die Tiere aktiv sind und Chris liess uns aussteigen damit er und Sam das Rad wechseln konnten. Nach 5 Minuten war die Sache bereits erledigt, aber für mich waren es die längsten  meines Lebens.

Noch nie hatte ich solche Angst!

Wieder zurück in der Lodge, die inzwischen mit brennenden Fackeln erleuchtet war erwartete uns ein weiterer Höhepunkt.

Wir genossen das hervorragende afrikanische Dinner in dieser geheimnisvollen Atmosphäre des Busches.

Später – viel später wurde jeder Einzelne von einem Guide zu seiner Hütte geleitet, zum Schutz vor den Tieren.

Diese Hütten waren jede für sich eine weitere kleine Sensation, aber darüber vielleicht bei anderer Gelegenheit.

Ein aufregender Tag ging zu Ende. Einer von vielen die noch folgen sollten.......!



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